{"id":1038,"date":"2021-02-08T16:34:20","date_gmt":"2021-02-08T15:34:20","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/?page_id=1038"},"modified":"2023-04-29T13:28:33","modified_gmt":"2023-04-29T11:28:33","slug":"historisches-seckenheim","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/historisches-seckenheim\/","title":{"rendered":"Historisches Seckenheim"},"content":{"rendered":"<p>Seckenheim, 766 im Lorscher Codex zum ersten Mal urkundlich erw\u00e4hnt, ist, wie arch\u00e4ologische Funde beweisen, eine fr\u00e4nkische Gr\u00fcndung aus der Merowingerzeit des 6. Jahrhunderts. Bereits 823 wird seine Kirche als \u201e\u00dcber dem Neckar\u201c befindlich erw\u00e4hnt, was eine gewisse Gr\u00f6\u00dfe des Dorfes voraussetzt.<\/p>\n<p>Das Kloster Lorsch, das rund ein Viertel der Gemarkung besa\u00df, hatte die Orts- und Kirchenherrschaft bis ins 13. Jahrhundert inne. 1247 geriet der Lorscher Besitz und damit ganz Seckenheim in die H\u00e4nde der Pfalzgrafen. Seckenheim blieb bis zur Aufteilung der Kurpfalz 1803 pf\u00e4lzisch. Dann fiel, es zusammen mit der rechtsrheinischen Kurpfalz, an Baden. 1930 wurde Seckenheim nach Mannheim eingemeindet.<br \/>\nDie gro\u00dfe Gemarkung zwischen Neckar und Rhein, bis 1913 geh\u00f6rte Rheinau zu Seckenheim, gestattete den Anbau von Feldfr\u00fcchten aller Art und eine gro\u00dfe Viehzucht, u.a. auf dem Seckenheimer Ried, das urspr\u00fcnglich bis \u00fcber den Rhein reichte. Seit dem Ende des 30j\u00e4hrigen Krieges wird in Seckenheim Tabak angebaut, und es wurde mit diesem Handelsgew\u00e4chs immer ein gro\u00dfer Gewinn erzielt. Das erkl\u00e4rt den Reichtum des Dorfes, der sich in seinen stattlichen H\u00f6fen zeigte. 2010 wird der Tabakanbau aufgegeben.<br \/>\nMit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert&nbsp; verliert Seckenheim langsam seinen b\u00e4uerlichen Charakter. Das Dorf wird zunehmend von Menschen bewohnt, die Brot und Arbeit in der prosperierenden Industrie Mannheims suchen. Eine Nahverkehrsverbindung per Schmalspurbahn existiert seit 1891 und verbindet den Ort mit Heidelberg und Mannheim bis heute. Seckenheim entwickelt sich in der Folge zu einem beliebten Wohnort beh\u00e4lt aber seine eigene Charakteristik. Dazu tr\u00e4gt die Bewahrung der innerd\u00f6rflichen Bebauung bei. Sie steht seit 1982 unter einem \u201eEnsembleschutz\u201c.<br \/>\nDie Entwicklung der Neubaugebiete stabilisiert die Einwohnerzahl bei ca.13 000 (ohne die eigenst\u00e4ndige Hochst\u00e4tt)&nbsp; und ver\u00e4ndert nachhaltig die soziale Struktur eines immer noch sehr selbstbewu\u00dften Vororts.<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Detaillierte Chroniken k\u00f6nnen Sie nachlesen unter:<span id=\"transmark\" style=\"display: none; width: 0px; height: 0px;\"><\/span><\/p>\n<p>&#8211; <a href=\"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/1250JahreSeckenheim_Chronik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Chronik aus dem Buch 1250 Jahre Seckenheim&nbsp;<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/pdf.gif\" alt=\"\"><\/a><\/p>\n<p>&#8211; <a href=\"https:\/\/www.historisches-seckenheim.de\/index.php\/ortsgeschichte\/89-ortschronik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ortschronik Seckenheims beim F\u00f6rderverein historisches Seckenheim <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seckenheim, 766 im Lorscher Codex zum ersten Mal urkundlich erw\u00e4hnt, ist, wie arch\u00e4ologische Funde beweisen, eine fr\u00e4nkische Gr\u00fcndung aus der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":"","_members_access_role":[],"_members_access_error":""},"class_list":["post-1038","page","type-page","status-publish","hentry"],"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1038","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1038"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1038\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1870,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1038\/revisions\/1870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1038"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}