{"id":1677,"date":"2022-08-05T11:14:39","date_gmt":"2022-08-05T09:14:39","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/?p=1677"},"modified":"2022-08-05T11:14:39","modified_gmt":"2022-08-05T09:14:39","slug":"fahrradtour-altrip-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/2022\/08\/05\/fahrradtour-altrip-2022\/","title":{"rendered":"Fahrradtour Altrip 2022"},"content":{"rendered":"<h2>Radtour nach Altrip um die Seckenheimer Gemarkung anhand der Grenzsteinen von 1774 und 1779 kennenzulernen.<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Heiner Knorr vom Heimatmuseum Seckenheim nahm Kontakt auf mit Edgar Alt vom Heimat- und Geschichtsverein Altrip. Alt, ehrenamtlicher Mitarbeiter f\u00fcr Grenzsteine beim Landesamt f\u00fcr Denkmalpflege, hat mit viel Liebe und Leidenschaft seit 1995 anhand von alten Landkarten, ausgehend von der Nr. 3 die Grenzsteine des \u201eHinteren Seckenheimer Rieds\u201c aufgesp\u00fcrt. Urspr\u00fcnglich waren 52 Grenzsteine aus der Zeit 1776\/1779 vorhanden. Die meisten Gemarkungssteine bzw. deren Standorte hat Alt gefunden und nun die Infos einer Gruppe interessierter Seckenheimerinnen und Seckenheimer n\u00e4hergebracht. Es wurden etliche Steine gezeigt und die Beschriftung erkl\u00e4rt. Eine Weisung, eine Rille auf der Kopfseite des Steins, gab die Richtung des Grenzverlaufs an. Auf der Seite ist das Ortszeichen von Seckenheim zu sehen. Darunter steht die Jahreszahl. Darunter die Nummerierung des Steins. Nicht jeder Stein ragt nach \u00fcber 200 Jahren aus dem Boden, viele sind ebenerdig, was darauf hinweist, dass sich das Gel\u00e4nde im Lauf der Zeit ver\u00e4ndert hat oder auch aufgef\u00fcllt wurde. Dass die Grenzsteine sich heute in nicht f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglichem Gel\u00e4nde befinden, versteht sich von selbst.<\/p>\n<p>Bei den interessanten Informationen wurde auch das Siebener-Geheimnis angesprochen. Sieben M\u00e4nnern (Siebener) wurden als Feldgeschworene genannt. Bereits die R\u00f6mer legten beim Setzen der Grenzsteine M\u00fcnzen der regierenden Kaiser unter die Steine. Die Feldgeschworenen hatten \u00e4hnliche Methoden. Sie legten Erkennungszeichen (Steine, Ton- oder Glasscherben) so unter die Steine, dass auch gewiefte Grenz-Betr\u00fcger das Geheimnis nicht l\u00f6sen konnten. Dieses sogenannte \u201eSiebener-Geheimnis\u201c wurde unter den Feldgeschworenen von Generation zu Generation weitergegeben, Au\u00dfenstehenden wurde das Geheimnis unter keinen Umst\u00e4nden verraten. Zwei Beispiele hatte Alt ebenfalls zu Anschauungszwecken mitgebracht.<\/p>\n<p>Nach einer sehr interessanten Radtour entlang der ehemaligen Gemarkungsgrenze fuhr die Gruppe in das Naherholungsgebiet Blaue Adria und st\u00e4rkte sich am Neuhofener Altrhein. Ehe sich die Seckenheimer wieder auf dem Heimweg machten, fuhren sie noch am Altriper Rathaus vorbei. Dort steht ein Brunnen aus dem Jahr 1759, der urspr\u00fcnglich im Hinteren Ried, also auf Seckenheimer Gemarkung, stand. Nach fast 30 Kilometern in den Beinen und viel Geschichte und Geschichten im Gep\u00e4ck setzen die Gruppe mit der Altriper F\u00e4hre \u00fcber den Rhein \u00fcber und fuhr zur\u00fcck in die heutigen Seckenheimer Ortsgrenzen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/Altriper_Gemarkung2022.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infos aus hgv-altrip.de von Herrn Alt<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/pdf.gif\" alt=\"\"><span id=\"transmark\" style=\"display: none; width: 0px; height: 0px;\"><\/span><\/a><\/p>\n<p>Einige Impressionen der Fahrt:<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Radtour nach Altrip um die Seckenheimer Gemarkung anhand der Grenzsteinen von 1774 und 1779 kennenzulernen. &nbsp; Heiner Knorr vom Heimatmuseum [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1677","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-berichte"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-07-05 19:25:42","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1677","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1677"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1677\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1689,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1677\/revisions\/1689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1677"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1677"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatmuseum-seckenheim.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1677"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}